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FPV: Wildflife-Coptering in BC

01.08.2016 • Kanada West, Travel Blog


Meine schon betagte DJI Phantom 2 kam noch einmal ganz groß in Kanada zum Einsatz. Der FPV-Multikopter wurde durch die Weiten British Columbias gejagt, um aus der Luft ein paar Eindrücke dieses schönen Fleckchens zu sammeln.

IFProblematisch war allerdings, geeignete Start- und Landeplätze zu finden. Einfach so aus dem dichten Wald heraus ging nämlich nicht besonders gut, da die Bäume das Signal zum Fluggerät abschirmten. Also suchte ich immer wieder nach Lichtungen, die bestimmte Abstrahlwinkel nach oben zuließen. Richtig weit ließ sich damit zwar nicht fliegen, dennoch ist für mich beim Betrachten erstaunlich gewesen, was man schon aus einer Höhe von nur 20 bis 30 Metern an „mehr“ sehen kann.

Geflogen wurde von mir auf der Insel Vancouver Island, hier im nördlichen Bereich bis hoch nach Port Hardy. Die GoPro-Kamera (mit umgebauten Objektiv übrigens, um Fish-Eye-Effekte zu vermeiden) leistete ganz ordentliche Arbeit.

IFFür alle, die selbst auch solch ein Fluggerät besitzen, hier noch ein paar Hinweise. Die Mitnahme nach Kanada ist völlig unproblematisch. Während mir noch die Lufthansa mitteilte, die LiPo-Akkus im Koffer zu transportieren, bestand Air Canada aufs Handgepäck. Ein LiPo-Tresor – eine feuerfeste Tasche – nahm meine Akkus auf. An der Security-Kontrolle in den Flughäfen wollte man diese nicht mal separat sehen.

IFDas FPV-Fliegen (First Person View) in Kanada ist erlaubt. Es gelten ähnliche Vorkehrungen wie in Deutschland. Aufpassen sollten man stets in Wassernähe, da es viele Wasserflugzeuge gibt, die starten und landen. Natürlich betrifft das eher die Städte.

Der Transport des Kopters erfolgte im Koffer. Es ist nun schon das dritte Mal gewesen, dass meine Phantom 2 auf diese Art durch die Welt reiste, nach Italien und Japan. Ich polstere das Gerät stets mit den mitgeführten Klamotten, so dass es heile am Zielort ankommt. Meist montiere ich die Rotorblätter ab.

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