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Ein Warnemünde-Besuch (07/1991)

11/09/2014 • Archivfunde


Schon kurz nach der Wende entwickelte sich der Fährverkehr ab Rostock. Bis zum großen politischen Umbruch war vor allem Warnemünde als (Fähr-) Tor nach Skandinavien bekannt, denn von hier aus boten die Deutsche Reichsbahn (DR) und die Dänischen Staatsbahnen (DSB) in gemeinschaftlicher Arbeit eine Linie ins dänische Gedser an.

Im Juli 1991 betrat ich ein Warnemünde, das noch einen Fährbahnhof in seinem Herzen beherbergte. Heutzutage (2014) sind dessen Reste noch erkennbar (bzw. werden gerade zurückgebaut) und man kann nur noch erahnen, welch verkehrsgeschichtliche Bedeutung der Ort diesbezüglich einst hatte.

watsack_warnemünde_31_07_1991_037Ich erinnere mich an das Kreuzfahrtschiff BERLIN, das im Bereich des heutigen Cruise Terminals lag. Dazu die auslaufende FALSTER LINK nach Gedser und die alte DSB-Fähre KONG FREDERIK IX, die in langsamer Rückwärtsfahrt an der Mole vorbeizog, um vor Warnemünde zu drehen und Kurs Richtung Gedser aufzunehmen.

Ebenfalls in Erinnerung blieb mir ein gepfefferter Strafzettel von 60 D-Mark, den es gab, weil nicht ordnungsgemäß geparkt wurde. Wir waren natürlich anderer Meinung, aber das änderte nichts daran.

 

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